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Gewerberechtsschutzversicherung 2017-07-03T19:11:51+00:00

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Der Gewerberechtsschutz, auch als Unternehmensrechtsschutz oder Betriebsrechtsschutz bekannt, stellt eine unverzichtbare Versicherung für Selbständige dar. Die Rechtschutzversicherung deckt etwa Kosten ab, die im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten entstehen; so werden etwa Prozess- oder Anwaltskosten übernommen.

Wer sollte eine Gewerberechtsschutzversicherung abschließen?

Eine derartige Absicherung ist empfehlenswert für alle Freiberufler und Unternehmen. Mitunter können – im Rahmen diverser Geschäftsbeziehungen – immer wieder Rechtsstreitigkeiten entstehen, die in weiterer Folge dazu führen, dass das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Doch nicht nur Streitigkeiten können zum Problem werden: Fehler können – auch während der Arbeit – passieren, sodass sogar Strafverfolgungen möglich sind. Nur wer gut abgesichert ist, wird am Ende keine Angst vor dem Ende seiner beruflichen Existenz haben.

Was ist in der Gewerberechtsschutzvericherung versichert?

Die gewerbliche Rechtsschutzversicherung kommt im Regelfall für alle Kosten auf, die im Rahmen eines Rechtsstreits möglich sind. Das beginnt bereits beim juristischen Erstgespräch, geht über in die (mitunter mögliche) außergerichtliche Einigung und kann aber auch im Gerichtssaal enden. Dabei übernimmt die Rechtsschutzversicherung Anwalts- sowie Gerichtskosten, Gutachten von Sachverständigen, Zeugengelder oder auch Kautionen als Darlehen, wenn mitunter der Selbständige – während seiner beruflichen Tätigkeit im Ausland – verhaftet wurde. Ob und inwiefern die Gewerberechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt, hängt auch vom vereinbarten Leistungsumfang ab.

Welche Schäden deckt eine Gewerberechtsschutzversicherung ab?

Die Rechtsschutzversicherung kann entweder für die freie Tätigkeit oder für das Gewerbe abgeschlossen werden. Natürlich gibt es auch die Kombination, sodass beide Bereiche versichert sind. Zum festen Baustein zählt im Regelfall der Firmenrechtsschutz. Dabei sind vor allem etwaige Streitigkeiten vor Finanzgerichten ebenfalls mitversichert (sogenannter Steuerrechtsschutz), wie Berufsgenossenschaften werden durch den Firmenrechtsschutz versichert (sogenannter Sozialrechtsschutz).

Sehr wohl kann die Gewerberechtschutzversicherung aber um verschiedene Bausteine erweitert werden; jene werden dahingehend gewählt, dass sie vor allem den Versicherten den vollen Nutzen bringen.

Der Arbeitsrechtsschutz hilft etwa, wenn es zu arbeitsrechtlichen Streitigkeiten gekommen ist; dabei schützt die Versicherung vor Klagen der Mitarbeiter, Abmahnungen oder auch Kündigungen, bei Konflikten wegen Arbeitszeugnissen oder auch Lohnstreitigkeiten.

Auch der Verkehrsrechtsschutz stellt eine Absicherung dar, die vor allem in verkehrsrechtlichen Angelegenheiten zum Einsatz kommt. Etwa, wenn der Versicherte mit seinem Dienstwagen unterwegs ist und einen Unfall verursacht bzw. in einen Unfall verwickelt wird. Der sogenannte Verkehrsrechtsschutz ist für Berufskraftfahrer und auch Firmen, die Fahrzeug-Flotten (Taxi- oder Logistik-Unternehmen) zur Verfügung stellen, empfehlenswert. Auch dann, wenn der Unternehmer immer wieder Dienstfahrten mit dem Firmenfahrzeug unternimmt, sollte der Verkehrsrechtsschutz gewählt werden.

Ein weiterer interessanter Baustein ist der Immobilienrechtsschutz. Ist der Versicherte nicht mit der Mieterhöhung einverstanden, kann er jederzeit dagegen vorgehen. Auch dann, wenn gewerbliche Wohneinheiten vermietet werden, ist es ratsam, dass der Vermieter eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung abschließt.

Auch der „erweiterte Strafrechtsschutz“ stellt einen interessanten Baustein dar, der gerne im Firmenrechtsschutz integriert wird. Dabei sind vor allem die Faktoren Beleidigungen sowie Betrug versichert.

Eine weitere Möglichkeit ist auch der Firmenvertragsrechtsschutz. Dieser kommt dann zum Einsatz, wenn es mitunter Streitigkeiten mit Lieferanten oder Kunden gibt, die mit den Werk- oder auch Dienstleistungsverträgen nicht einverstanden sind bzw. nicht alle wesentlichen Vertragspunkte (wie etwa die Zahlung der Dienstleistung) erfüllt wurden. WICHTIG: Diesen gibt es nur für bestimmte Branchen!

Was ist in der Gewerberechtsschutzversicherung nicht versichert?

Grob fahrlässige Handlungen, die dazu führen, dass Schäden eintreten, werden im Regelfall nicht von der Versicherung übernommen. Zu beachten sind natürlich die unterschiedlichen Module. Wer am Ende sicher sein will, gegen alle möglichen Ereignisse versichert zu sein, sollte daher den umfassenden Schutz bzw. alle möglichen Bausteine wählen. Dabei ist es jedoch von enormer Bedeutung, dass nur jene Bausteine gewählt werden, die am Ende auch auf den Versicherten zutreffen.

Gibt es Wartezeiten in der Gewerberechtsschutzversicherung?

Damit Leistungen der Versicherungen auch in Anspruch genommen werden können, ist oftmals eine dreimonatige Wartezeit, in manchen Fällen auch eine längere Frist, abzuwarten. Vor allem der Arbeitsrechtsschutz, Immobilien- und Wohnungsrechtsschutz und der Verwaltungsrechtsschutz unterliegen einer Wartezeit. Kann der Versicherungsnehmer die Rechtsschutzart nicht beeinflussen, besteht der Versicherungsschutz jedoch sofort nach Abschluss des Vertrages. Wartezeiten können mitunter auch entfallen, wenn eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung bestanden hat, jedoch ein Anbieterwechsel erfolgte. Hier entsteht ein nahtloser Übergang, sodass die Leistungen sofort in Anspruch genommen werden können.

Die Kosten einer Gewerberechtsschutzversicherung

Die gewerbliche Rechtsschutzversicherung deckt unterschiedliche Risiken ab. Da es dabei – je nach Unternehmen – unterschiedliche Gefahren gibt, sollte – da es immer wieder zu Prozessen kommen kann – eine Deckungssumme von mindestens 1 Million Euro vereinbart werden. Jener Betrag zählt heute zur Standard-Summe. Es gibt auch Versicherungsgesellschaften, welche keine Begrenzung der Versicherungssumme haben, sodass – nach oben hin – keine Einschränkungen bestehen. Die Deckungssumme macht jedoch nur einen geringen Teil der monatlichen Prämie aus. Auch der Jahresumsatz, die Anzahl der Mitarbeiter, die tatsächlich gewählten Bausteine und auch die Frage, ob eine Selbstbeteiligung gewünscht wird oder nicht, sorgen am Ende für die Höhe der zu bezahlenden Prämie. Eine pauschalierte Summe kann daher nicht genannt werden; die Prämien unterscheiden sich – auf Grund der individuellen Bedürfnisse der Versicherungsnehmer – stark.

Typische Schadensfälle in der Gewerberechtsschutzversicherung

Schadensfall im Rahmen des Arbeitsrechtsschutzes

Der Unternehmer spricht eine fristlose Kündigung aus, da sich der Mitarbeiter – wiederholt – Kundengelder auf sein Privatkonto überwiesen hat. Der Mitarbeiter bestreitet den Vorwurf und klagt den Unternehmer auf Wiedereinstellung. Dabei werden die anfallenden Prozesskosten von der Versicherung übernommen; es spielt dabei keine Rolle, wie das Verfahren ausgeht bzw. ob der Unternehmer Recht bekommt oder nicht.

Schadensfall im Rahmen des Steuerrechtsschutzes

Der Unternehmer hat die Steuererklärung dem Finanzamt übermittelt, wobei der zuständige Bearbeiter die Höhe der angeführten Abschreibungsbeiträge infrage stellt und das Unternehmen in weiterer Folge auffordert, Steuern nachzuzahlen. Das Widerspruchsverfahren blieb ohne Erfolg; in weiterer Folge zieht der Unternehmer vor Gericht. Hier tritt die Firmenrechtsschutzversicherung in Kraft.

Schadensfall im Rahmen des Immobilienrechtsschutzes

Der Selbständige erhält von seinem Vermieter sehr hohe Nebenkostenabrechnungen, die sich – nach genauer Überprüfung – als unrichtig erweisen. Der Vermieter ist von seiner Aufstellung überzeugt, sodass ein Gutachten erforderlich ist; jene Kosten werden von der Versicherung übernommen.

Schadensfall im Rahmen des Verkehrsrechtsschutzes

Der Selbständige fährt mit seinem Dienstwagen zu einem Kunden. Er wird – ohne Schuld – in einen Verkehrsunfall verwickelt. Der Unfallverursacher sieht jedoch die Schuld beim Versicherten; auch hier übernimmt die Gewerberechtsschutzversicherung alle anfallenden Kosten.