Würmer und Viren2017-07-15T18:30:01+01:00

Viren und Würmer

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Viren und Würmer

Viren und Würmer sind so alt, wie der Computer selber.

Würmer und Viren sind spezielle Unterkategorien des Begriffes der schädlichen Software, sogenannter Malware. Was genau die beiden schädlichen Softwares kennzeichnet und was mögliche Auswirkungen einer Infizierung sind, erklärt Ihnen dieser Artikel im Folgenden.

Die Infizierung durch einen Wurm

Bei Würmern handelt es sich um ein eigenmächtiges Programm, welches sich auf dem anvisierten Gerät, aber genauso auch auf anderen mit dem Internet verbundenen Geräten, vervielfältigt, sodass es den größtmöglichen Schaden auf dem besagten Gerät verursachen kann. Dazu sind dann auch keine bestimmten Aktionen oder besonderen Handlungen des Nutzers im Internet mehr nötig. Die schädliche Software handelt nun ohne Beihilfe des Nutzers. Ausreichend für die Infizierung mit einem Wurm sind lediglich eine Verbindung mit einem Netzwerk und ein interessantes System, das eine Sicherheitslücke aufweist, welches dann als Ziel ausgewählt wird. Infiziert werden kann ein Gerät nicht nur über Internetseiten und Downloads, sondern ebenfalls über Dateien auf USB-Sticks. Ist ein Wurm einmal in ein Netzwerk eingedrungen, kann er sämtliche Informationen auslesen und sich selbstständig an vorhandene Kontakte auf dem Endgerät verschicken. Dadurch ist es problemlos möglich, dass ein Wurm ganze Netzwerke selbstständig ausspioniert und infiziert.

Die Infizierung durch einen Virus

Bei den sogenannten Viren handelt es sich um die wohl bekannteste Art der schädlichen Software. Ein Virus vervielfältigt sich, indem er, nachdem er einmal mittels einer Datei oder Software auf das Gerät – sei es ein Computer oder ein Laptop – gelangt ist, sich beliebig oft kopiert und somit in anderen Dateien und Programmen herstellt. Die Verbreitung eines Virus passiert nicht automatisch, sondern bei jeder Ausführung einer infizierten Datei, wird der Virus neu gestartet. Die Aktivierung eines Virus erfolgt nicht selbstständig. Dadurch können Viren tage-, wochen- oder sogar monatelang unentdeckt bleiben. Eine genaue Rückverfolgung zum Zeitpunkt der Infektion wird somit für den Nutzer äußerst schwierig. Das Gefährliche an einem Virus ist, dass er zwar für einen bestimmten Grund programmiert wurde – beispielsweise um sensible Daten auszuspähen – der Hacker sich hierbei aber nicht über den vollständigen Funktionsumfang seines Virus bewusst sein kann, sodass dieser in der Lage ist, auch unerwartet noch sehr viel schädlichere Funktionen auszuführen. Beispielsweise kann als ungewollte Veränderung eine Modifikation des Status des Betriebssystems gezählt werden. Folgen einer Infizierung mit einem Virus können das Ausspähen sensibler Daten, die Datenzerstörung oder auch die Hardwarezerstörung sein.