Keylogger2017-07-11T19:22:30+01:00

Keylogger

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Keylogger Sachexperte

Keylogger können alles erfassen was Sie auf der Tastatur tippen.

Hacker haben heute viele Möglichkeiten, um an die persönlichen Daten von Internet Nutzern zu gelangen. Viren, wie Trojaner oder Bruteforce Angriffe sind nur eine von zahlreichen Gefahren, denen man sich im Internet ausgesetzt sieht. Eine große Bedrohung für die persönlichen Daten sind die sogenannten Keylogger – eine Software, die die Tastatureingaben des Nutzers aufzeichnet und diese an unbefugte Dritte weiterleitet.

Was ist ein Keylogger?

Bei einem Keylogger handelt es sich um Malware. Die Software installiert sich heimlich auf dem Computer und beginnt dann damit, alle Eingaben, die der Nutzer über die Tastatur macht, aufzuzeichnen. Die gesammelten Informationen werden dann in regelmäßigen Abständen, meist per E-Mail, an den Hacker geschickt. Die Folgen sind schwerwiegend und die Risiken liegen auf der Hand. Der Hacker bekommt Zugang zu allen Ihren Tastatureingaben. Das beinhaltet zum einen E-Mails, aber auch Dinge wie Zugangsdaten, Bankinformationen, etc. Da der Nutzer in der Regel nicht über den Keylogger informiert ist, wird so gut wie alles, was man am Computer macht, öffentlich. Keylogger bilden somit ein immenses Sicherheitsrisiko.

Wie funktioniert das Tool?

Bei einem Keylogger handelt es sich um eine Software, die auf dem betreffenden Computer installiert werden muss, um zu funktionieren. Wie genau die Installation abläuft ist je nach Programm unterschiedlich. Einige Keylogger installieren sich bei der Installation oder beim Ausführen von scheinbar legalen Programmen mit. Andere hingegen installieren sich automatisch und unbemerkt im Hintergrund. Keylogger sind eine große Bedrohung, werden jedoch in den meisten Fällen von aktualisierter Antiviren Software erkannt und eliminiert.

So kann man sich vor Keyloggern schützen

Keylogger müssen auf dem Computer installiert werden, damit Sie funktionieren. Das macht den Schutz vor solcher Software relativ einfach. Die größte Gefahr vor Keyloggern und anderer Malware besteht bei dem Download von Raubkopien, illegaler Musik oder anderen Dateien aus dem Internet. Aus diesem Grund sollte man auf solche Downloads grundsätzlich verzichten. Darüber hinaus werden Keylogger aber auch häufig als Links oder Anhang in E-Mails gesendet. Man sollte daher nicht unbedacht auf jeden Link oder jedes Programm klicken. Das gilt vor allem dann, wenn man den Absender nicht kennt, oder wenn es sich um eine E-Mail bzw. um ein Programm handelt, das man nicht selber angefordert hat. Software oder Spiele sollte man darüber hinaus nur auf offiziellen Webseiten kaufen und herunterladen.

Ein weiterer wichtiger Schutz vor Keyloggern und Malware bietet Antiviren Software. Diese sollte auf jedem Computer installiert sein. Damit die Software jedoch einen Keylogger effizient entdecken und entfernen kann, muss das Antiviren Programm auf dem aktuellen Stand sein. Hacker entwickeln fast täglich neue Software und Viren und ein veraltetes Antiviren Programm kann diese Software nicht entdecken. Aktuelle Antiviren Software warnt in Fällen bereits beim Download, spätestens jedoch dann, wenn sich der Keylogger zu installieren versucht. Die selbe Software kann darüber hinaus bereits vorhandene Viren, wie Keylogger erkennen und löschen. Ein regelmäßiger Scan des Computers ist daher zu empfehlen.