Drive-By-Download2017-07-07T20:31:58+01:00

Drive-By-Download

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Drive-By-Download

Drive-By-Downloads können böse fogen für Ihre Daten haben.

Unter Drive-By-Download versteht man das Herunterladen von Software auf einen Rechner, wenn es unbewusst geschieht, also ohne Absicht. Der Begriff kommt aus dem Englischen und leitet sich ab aus „drive-by“, was soviel wie „im Vorbeifahren“ – also sozusagen nebenbei – bedeutet sowie dem Begriff „Dowonload“ für „Herunterladen“. Allein durch den Aufruf einer entsprechend vorbereiteten Webseite kann es passieren, dass man sich auch schädliche Software auf seinen PC lädt, wenn Sicherheitslücken eines Browsers durch diese Webseite erkannt und ausgenutzt werden.

Drive-By-Download – Wie kann das passieren?

Heutzutage sind Webseiten sehr dynamisch, um ständig zwischen Browser und Server, auf dem die Seiten liegen, kommunizieren zu können. Dieser Austausch von Kommunikation, also letztlich von Daten, sollte eigentlich geschützt in einem isolierten Bereich ablaufen. Wenn dort aber Sicherheitslücken bestehen, kann es passieren, dass schädliche Software genau diese Lücken ausnutzt und ohne Wissen oder aktives Dazutun des Benutzers vom Server zum Browser und zum Endgerät gelangen kann. In den letzten Jahren ist leider eine zunehmende Verbreitung solcher Schadsoftware zu beobachten, die unter Umständen erheblichen Schaden bei Privatpersonen aber auch in Unternehmen, die keinen ausreichenden Schutz haben, anrichten können.

Kann ich mich schützen vor Drive-By-Download?

Unbedingt sollte man immer mit den neuesten Versionen eines Browsers arbeiten, da diese dann den optimalen, also aktuellsten Schutz bieten. Ähnliches gilt für andere Programme auf dem Rechner. Auch sollte man darauf achten, beispielsweise Java-Plug-Ins, das sind Erweiterungen oder Zusätze von Software wie zum Beispiel ein Flash-Player, zu deaktivieren, wenn man sie nicht braucht oder eben auf dem neuesten Stand zu halten. Bei alten Versionen kann es passieren, dass in der Zwischenzeit neue Sicherheitslücken entstanden sind und geknackt werden. Auch die Nutzung einer sogenannten Sandbox, eines geschützten Bereiches, für bestimmte Aufgaben ist sinnvoll, da hierdurch andere Bereiche vor dem Überschreiben geschützt werden. Auch kann man auf seinem Rechner Software mit eingeschränkten Benutzerrechten nutzen, dies bietet sich in Firmen an, wo nicht jeder über alle Rechte einer Software verfügen muss. Einen hundertprozentigen Schutz vor derlei Übergriffen und vor dem Drive-By-Download gibt es aber nicht.