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Berufshaftpflichtversicherung 2017-07-01T12:23:53+00:00

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Es gibt unzählige Arten von Versicherungen. Während Unfallversicherungen, Hausratversicherungen oder auch Rentenversicherungen von fast jedem Menschen genutzt werden können, gibt es auch spezielle Versicherungsmöglichkeiten – so etwa die Berufshaftpflichtversicherung. Jene Versicherung ist vor allem für Freiberufler und Unternehmer von Bedeutung. Schlussendlich können fehlerhafte Beratungen oder Dienstleistungen auch dazu führen, dass die Schadenersatzforderungen derart hoch werden, dass die berufliche Existenz gefährdet wird.

Für wen eignet sich eine Berufshaftpflichtversicherung?

Erleidet ein Kunde einen finanziellen oder auch gesundheitlichen Schaden, muss der Dienstleister bzw. der Verantwortliche für die entstandenen Schäden aufkommen. Wer ein eigenes Unternehmen hat bzw. selbständig agiert, muss – bei dementsprechendem Versicherungsschutz – die entstandenen Kosten aber nicht selbst bezahlen, sondern greift auf die Leistungen der Berufshaftpflichtversicherung zurück. Schlussendlich können hohe Schadenersatzforderungen auch die berufliche Existenz gefährden, wenn jene nicht bezahlt werden können. Vor allem Dienstleister wie Steuerberater, IT-Dienstleister, Rechtsanwälte, Reisevermittler oder auch Ärzte, Therapeuten und Pfleger sind gut beraten, wenn sie sich mit einer Berufshaftpflichtversicherung ausstatten.

Was ist versichert in der Berufshaftpflichtversicherung?

Im Rahmen einer Berufshaftpflichtversicherung sind Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden versichert; die Versicherung übernimmt gerechtfertigte Schadenersatzansprüche, wehrt auch ungerechtfertigte Ansprüche ab und dient der effizienten sowie raschen Schadenabwicklung.

Die Deckungskonzepte

Üblicherweise werden Personen- und Sachschäden und auch finanzielle Schäden abgedeckt. Dabei genießt der Versicherte den Vorteil, zwei essentielle Versicherungen mit unterschiedlichen Deckungen zu haben, da es sich um eine Betriebs- und auch Vermögensschadenhaftpflicht handelt. Jeder Freiberufler und jeder Unternehmer genießt aber unterschiedliche Berufsrisiken. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass die Leistungen der Versicherung angepasst werden. Nur so entsteht eine optimale Absicherung im Schadensfall.

Was ist nicht versichert?

Je nach Deckungskonzept sind einerseits Vermögensschäden, andererseits Personen- sowie Sachschäden versichert; bei einer Kombination der beiden Bausteine, besteht eine komplette Deckung. Agiert der Versicherte fahrlässig, kann mitunter die Versicherung die Leistung verweigern.

Welche Versicherungssumme ist empfehlenswert? 

Es gibt keine standardisierten Deckungssummen, sodass vorwiegend das individuelle Risiko und in weiterer Folge der Wert des Unternehmens herangezogen werden, sodass am Ende ermittelt werden kann, welche Versicherungssumme ratsam wäre. Grundsätzlich gilt: Je höher das Risiko für den Versicherten, desto höher die Versicherungssumme im Schadensfall. Führt der Berater eine fehlerhafte Beratung durch, sodass sich ein Unternehmen für ein nicht passendes System entscheidet und in weiterer Folge ein Schaden von 500.000 Euro entsteht, ist es wichtig, dass jener Betrag auch im Rahmen der Deckungssumme vorhanden ist. Würde die Deckungssumme bei 400.000 Euro liegen, müsste der Versicherte die Differenz – also 100.000 Euro – aus eigener Tasche bezahlen. Mitunter kann eine Deckungssumme von 1 Million Euro, je nach ausgeübter Tätigkeit, genügen; in den seltensten Fällen entscheiden sich die Versicherten für eine höhere Deckungssumme.

Mit welchen Kosten muss der Versicherte rechnen?

Es gibt keine pauschalen Preisangaben; die Kosten für eine Berufshaftpflichtversicherung richten sich vorwiegend nach den Deckungskonzepten und auch den individuellen Faktoren, die vom Versicherten ausgewählt werden. Im Regelfall richtet sich die Höhe der Prämie nach dem Umsatz des Unternehmens, nach den Lohn- sowie auch Gehaltssummen und natürlich auch nach den Mitarbeitern. Jene Aspekte bilden eine Grundlage für die Versicherungsgesellschaft, damit am Ende das Risiko eingeschätzt werden kann. Je höher das Risiko, desto teurer die Prämie. Wer sich für einen vollen Schutz entscheidet, ein Einzelunternehmen führt und jährlich zwischen 30.000 Euro und 50.000 Euro verdient, muss mit einer monatlichen Prämie zwischen 6 und 15 Euro rechnen. Große Unternehmen, die durchaus zahlreiche Mitarbeiter eingestellt haben, können sehr wohl auch mit monatlichen Prämien zwischen 200 Euro und 300 Euro rechnen. Dabei sind auch verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, die mitunter die Prämie bestimmen: Wie hoch ist die Versicherungssumme im Schadensfall, entscheidet sich der Versicherte für eine Selbstbeteiligung oder genießt er einen Versicherungsschutz ohne möglichen Selbstbehalt im Schadensfall? All jene Faktoren sind am Ende dafür maßgeblich, wie hoch die monatliche Prämie tatsächlich ist.

Klassische Schadensfälle

Der IT-Entwickler

Auf Grund eines Programmfehlers, das vom IT-Freelancer entwickelt wurde, zieht der Verein in weiterer Folge geringere Beiträge ein. Auch wenn der Verantwortliche den Fehler korrigiert, kommt es – auf Grund erhöhter Transaktionsgebühren von Seiten der Bank – zur Forderung, die entstandenen Kosten zu übernehmen. Des Weiteren entstehen auch Kosten für den Versand von Briefen, da auch die Mitglieder über die neuerliche Abbuchung in Kenntnis gesetzt werden müssen. Kosten, die in weiterer Folge die Versicherung übernimmt.

Die Werbeagentur

Während eines Vortrags eines Beschäftigten einer Werbeagentur, stolpert ein Teilnehmer über das Kabel des Laptops und stürzt unglücklich, sodass er sich die Hand bricht. Er ist für mehrere Wochen arbeitsunfähig; die Versicherung ersetzt dabei anfallende Arztkosten sowie auch den Verdienstausfall.

Falsche Daten

Ein Programmheft wird gedruckt; jedoch bemerkt der Auftraggeber, dass die Druckerei einen Fehler gemacht hat. Die Druckerei muss – im Expressverfahren – neuerlich drucken. Kosten, die die Versicherung übernimmt.